Die Göttin ist eine Tirolerin!

PLAKATTEXT von der PostkarteWarum ist Tirol das Land der Göttin?
Ursula Beiler erklärt das sehr einleuchtend. Die Tiroler Performance-Künstlerin hat an einer Diskussion teilgenommen, bei der es um ihr mittlerweile sehr bekanntes und auch vielfach angefeindetes Schild „Grüß Göttin“ ging, das seit 2008 an der Autobahn bei Kufstein Nord die Einfahrenden Willkommen heißt.

In dieser Diskussion wurden aber nicht nur „kreative“ Übermalungen, Säuberungsaktionen, das Unbehagen der Tiroler Schützen und eine Videoüberwachung der Tafel erörtert.
Es wurden auch so unglaublich g’scheite Sachen gesagt:
Unter anderem wurde die Sprachwurzel von „Herrgott“ untersucht – Her-God.
Es wird Raetium und Noricum besprochen und die Göttinnen Raetia und Noreia.
Und auch, was das Wort „Glauben“ mit „Liebe“ zu tun hat.
Darüber hinaus ist diese Diskussion sehr, sehr erheiternd.

ich dulde keine Göttin neben mir

So schnell kann’s gehen – aus einer grüßenden Göttin wird wieder ein Gott (der uns nicht grüßt) … eine von vielen „kreativen“ Übermalungen

Mein Tipp: Gönnt euch die 55 Minuten, lehnt euch entspannt zurück und hört euch das an.
Ihr werdet nachher auf jeden Fall klüger und fröhlicher sein:

http://cba.fro.at/277320

Bei diesem schlichten Schild geht es natürlich um viel mehr, als um eine Göttin. Das wird vielfach als Provokation aufgefasst, die die ganze Männlichkeit betrifft.
In Zeiten, in denen Blasphemie gegen den einen allherrlichen Gott wieder so ein wichtiges Thema geworden ist, ist künstlerischer Ausdruck mehr denn je gefragt!

Daher brauchen wir solche Initiativen!

Übrigens:
Ihr nächstes Projekt widmet Ursula Beiler der Göttin Inanna – und was sie mit Innsbruck und dem Inn zu tun hat.
Darauf können wir schon gespannt sein!

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2 Antworten zu Die Göttin ist eine Tirolerin!

  1. Roswitha Haala schreibt:

    Danke Andrea! Tja der „HerrGott“ und seine pinselnden Panikvertreter!
    „Und es sprach der Herr“: Da kommt der Herr… Müller, Meyer, Eppes.
    Eine Schwuppdiwupp-Identifizierungs-Möglichkeit, die zum Größenwahn führt_e.
    Auch diesen Jungs ist eigentlich schon klar, dass es keine Hodenschwangerschaft gibt oder etwa nicht?
    „Am Anfang war das Wort“ und demonstrierte Schwach_Sinn.
    Gebärmutterliche Grüße!
    Roswitha

  2. Roswitha Haala schreibt:

    “Der Spiegel” 2/2015, S. 94: “Das Gesetz der Frauen – Global Village – Warum in einem brasilianischen Dorf das Matriarchat herrscht” Interessanter Artikel.

    Aber, das Matriarchat “herr*_scht” nicht – es frauscht!

    SPIEGEL ONLINE:”Matriarchat: “Männer leben besser, wo Frauen das Sagen haben” bei den chinesischen Mosuo

    *Der Herr… Herrschaft – Herr schafft was? An ihren Früchten wirst du die Früchtchen er_kennen…

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