Köln, die Medien & die Heuchelei

Das erste Mal, dass ich was reblogge. Denn diese Zeilen haben meinen verwirrten Gedanken und Gefühlen wieder Klarheit gebracht. DANKE!

– fadegrad

Sexuelle Übergriffe werden von Arschlöchern begangen, nicht von Ethnien. Sexuelle Übergriffe werden von Arschlöchern begangen, nicht von Ethnien.

Zwei Vergewaltigungen (die gleiche Frau, zwei Täter), unzählige sexuelle Übergriffe und das trotz über 2000 Polizeieinsätzen … oh, sorry, das war nicht Köln, das war das Müncher Oktoberfest 2015. Gerade mal 3 1/2 Monate her und schon vergessen.

Damals gabs keine Sonderberichterstattung. Es gab keine Aussagen wie «Mit dem kulturellen Hintergrund war sowas ja zu erwarten. Die leben faktisch noch im Mittelalter, reine Machokultur». All die Journalistinnen und Journalisten, die sich jetzt «für die Opfer stark machen», verurteilten nicht ganz Bayern, oder jeden Lederhosenträger. Sie machten sich nicht mal die Mühe, die Mechanismen hinter den Übergriffen zu hinterfragen oder nur schon aufzuzeigen. Es gab keine politischen Sondersessionen, keine betrübt wirkenden Politiker zischten wütende Sätze in die Kameras der gespannt wartenden Presse.

Versteht mich nicht falsch: Ich will die Übergriffe in Köln nicht mit denen in München entschuldigen. Sexuelle Übergriffe werden von Arschlöchern begangen, immer und…

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Eine Antwort zu Köln, die Medien & die Heuchelei

  1. Roswitha Haala schreibt:

    Sexuelle Übergriffe sowie Gewalt bis Vergewaltigung werden von frauen- bzw. lebensverachtenden, patriarchalen Männern und zum geringen Anteil von ebenso patriarchalen Frauen begangen. Meine These / Erfahrung: Je patriarchaler desto mehr / extremer.
    Siehe auch 8.1.2016: http://www.heute.de/regensburger-domspatzen-missbrauchsfaelle-werden-jetzt-von-einem-anwalt-untersucht-der-zwischenbericht-wurde-heute-vorgelegt-41739396.html
    „Sexuell missbraucht, vergewaltigt und gequält: Seit acht Monaten untersucht der Rechtsanwalt Ulrich Weber die skandalösen Vorgänge in der Schule und dem Internat der Regensburger Domspatzen. Sein nun vorgelegter Zwischenbericht hat es in sich. (…) Die meisten Taten ereigneten sich zwischen 1953 und 1992. Nach Webers Worten wusste auch Georg Ratzinger, Bruder des emeritierten Papstes Benedikt XVI. und langjähriger Leiter des Knabenchors, von den Misshandlungen. (…)“
    Grüß Gott!

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