Schwarzmond im Dezember – Innehalten und Negatives bannen

Morgen, am 18. Dezember um 07:31:29 haben wir Schwarzmond.
Eine kleine Begriffsklärung: Schwarzmond oder Dunkelmond wird jene Phase bezeichnet, in der unser Erdtrabant gar nicht zu sehen ist – also die dunkle unsichtbare Phase des Mondes. Das sind jene tiefschwarzen Nächten, wenn der Mond vollkommen vom Schatten der Erde bedeckt ist. Als Schwarzmond bezeichnet man alle 3 Tage an denen der Mond völlig unsichtbar ist.
Naturreligionen unterscheiden genau zwischen „Schwarzmond“ und „Neumond“. Denn Neumond ist, wenn am Nachthimmel die erste schmale Sichel des zunehmenden Mondes wieder sichtbar ist.

Die vollkommene und lange Dunkelheit

Ein Schwarzmond kurz vor der Wintersonnenwende ist immer ein ganz besonderes Ereignis: Diese laaaangen Nächte, die – wie jetzt gerade – nicht einmal vom Mond beleuchtet werden. Diese vollkommene und lange Dunkelheit hat ihre ganz besondere Energie: Jene des tiefen Hineinsinkens in den Urzustand.
Die Zeit des Schwarzmondes erinnert uns an die Urkraft der dunklen Höhle der Gebärmutter, aus der wir alle gekommen ist. Dies ist auch die Qualität der Göttin in ihrem dunklen Aspekt, jener, der man nichts vormachen kann, die immer alle Ungereimtheiten aufdeckt, den Finger auf Wunden legt, damit schmerzhafte Prozesse oft auf radikale Weise heilt. Sie, die Alte ist es, die große Zeiträume überblickt und weiß, was zu tun ist.
Es geht dabei immer um Wahrhaftigkeit.
Alles, was zur Schwarzmondzeit geschieht, wird starken Prüfungen unterzogen.

Schwarzmond im Dezember ist die beste Zeit, um innezuhalten, um sich auszuruhen, zu sich zu kommen, still zu werden. Wie wichtig in dieser Zeit, eine Woche vor Weihnachten, die viele so hektisch erleben.

Schwarzmond-Göttinnen, wie Lilith, Manat, Nicneven oder Tlazolteotl geleiten in die tiefe Magie, in der es gut ist, in sich gehen und sich den eigenen „dunklen“ und tiefgründigen Seiten zu widmen, sich mit den Ängsten oder Selbstzweifeln auseinander zu setzen, sich zu Besinnen, in sich selber zu horchen und sich auch mit den eigenen seelischen Abgründen zu befassen.
Gerade in diese dunklen Nächten sind wir empfänglicher für unsere innere Stimme, denn das Tor zum Unterbewussten soll nun offen stehen.

Nichts Neues beginnen

Wichtige Entscheidungen sollten in dieser Mondphase vermieden werden. Es heißt, dass Schwarzmond auch jene Mondphase ist, in der wir nichts Neues beginnen sollen. Dafür ist jene Zeit gut, wenn wir wieder die erste schmale Mondsichel am Himmel sehen, also frühestens in zwei Tagen.

Abgesehen davon, dass wir in dieser dunkelsten Zeit im Jahr ruhig werden, innehalten und uns besinnen sollten, ist dieser heurige Dezember-Schwarzmond für mich noch aus einem anderen Grund bemerkenswert: Genau zur Schwarzmondzeit wird in Österreich die neue Bundesregierung angelobt.
Wie symbolträchtig ist das denn?
Einen „besseren“ Termin für diesen „Neustart“ hätten sie sich ja nicht aussuchen können. Da hilft es auch nix, wenn der Bundeskanzler nicht mehr schwarz, sondern türkis ist.
Tja – wie bereits oben erwähnt – wenn jetzt etwas begonnen wird, dann wird es um starke, unerbitterliche Prüfungen der Wahrhaftigkeit gehen.

Und aufgehorcht: Der Schwarzmond war schon immer mit dem wirkungsvollen Verbannen von Negativem und starker Schutzmagie verbunden!
Also: Petitionen zu unterschreiben und auf Demos zu gehen ist wichtig, denkt aber auch an eure magischen Kräfte und nützt die Schwarzmond-Energie!

 

Mehr zu den erwähnten Göttinnen:
Lilith
Manat
Nicneven
Tlazolteotl

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