Alles nur geklaut …

Fronleichnam – das “Hochfest”, das – theologisch gesehen – die Einsetzung des Sakramentes von Wein und Brot zum Inhalt hat.
Wieder so ein verzweifelter Versuch, zutiefst weibliche Symbole irgendwie in den patriarchalen Kontext des monotheistischen Glaubens zu stellen. Denn bei Fronleichnam geht es um die Einsetzung des sogenannten „Altarsakramentes“, damit soll die leibliche Gegenwart Jesu Christi in Form von Wein (= Blut) und Brot (= Leib) symbolisiert werden.
Blut ist Symbol und Ausdruck für zweierlei: Verletzung oder nährende Substanz. Weiterlesen

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Pfingsten – das Fest der „Heiligen Geistin“

Als Kind hab ich mich gefragt, wer denn dieser „Heilige Geist“ sei. Und welche Funktion dieser hat. Ist das ein weißer Vogel, der überall herum fliegt und alles auskundschaftet oder vielleicht sowas, wie der Opa von Jesus?
Nun, nicht ganz, eher sowas, wie seine Oma – der weibliche Pol in der christlichen Dreifaltigkeit, die Heilige Geistin!

Eigentlich ist es schwer nachzuvollziehen, warum in nahezu allen Mythen, Religionen und Kulten der Schöpfungsakt, dieses Ur-Gebären Weiterlesen

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Juni – der „universelle“ Monat der Göttin Juno

Der nach der römischen Göttin Juno benannte Juni ist der vitalste, kraftvollste Monat des ganzen Jahres. Wir befinden uns am Übergang vom Frühjahr in den Sommer.
Die Energie dieser Zeit spiegelt sich in der Göttin Juno wider: Sie zeigt sich von ihrer eindeutigsten Seite – sie ist nicht mehr das frühlingshafte Mädchen sondern die junge, starke, erwachte Frau, die ihr ganzes fruchtbares Sommerleben noch vor sich hat.
Juno geht auf die sabinisch-etruskische Muttergöttin Uni zurück, deren Name wiederum verwandt ist mit „Yoni“ und Uni-versum“. Und an klaren Juniabenden Weiterlesen

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Ambarvalia – Fest für das heranreifende Getreide

Ende Mai, laut einigen Quellen exakt am 29. Mai, wurde im antiken Rom Ambarvalia gefeiert. Ein Fest zu Ehren der Göttin Ceres bzw. Dea Dia.
Der Name gibt Aufschluss darüber, was hier wohl getan wurde: lateinisch „amb-“ bedeutet „um, herum“, „arvum“ ist „Feld bzw. Acker“. Es gab hier sogenannte Lustrationsriten – „lustrieren“ bedeutet „ringsumgehen“. Die Ambarvalia waren also Feldumgänge bzw. Prozessionen rund Weiterlesen

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20. Mai – Tag der Meere (und Meermütter)

2008 hat die Europäischen Union den Europäischen Tag der Meere ins Leben gerufen, der seither immer am 20. Mai mit zahlreichen Veranstaltungen vor allem in Küstenstädten abgehalten wird.
Jetzt kommt ja bald wieder die Zeit, in der viele von uns ans Meer fahren.
In touristischen Gebieten werden die Strände und das Wasser an der Küste ja regelmäßig gereinigt. Und so fällt es kaum auf, dass Weiterlesen

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Der besondere Vollmond im Mai

Vollmond ist ja immer eine ganz besondere Zeit. Und von allen Vollmonden im Jahr ist der Maien-Vollmond noch einmal ganz speziell.
Das spüren wir vielleicht heuer ganz besonders, da uns das Wetter ja mit Wärme und frühlingshafter Luft ja noch nicht so verwöhnt hat.
Auch wenn das Fest der Walburg/Beltane vielfach in der Nacht zum 1. Mai gefeiert wird, entfaltet sich die Kraft dieser Jahreszeit so richtig zu Vollmond.
Und wahrscheinlich war es auch früher Weiterlesen

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6. Mai – Fest der Inghean Bhuidhe – Sommerbeginn

Auch wenn in diesem Jahr nicht so viel davon zu spüren ist, der 6. Mai galt als Beginn des Sommers – zumindest im alten Irland.
Das war der große Festtag der Inghean Bhuidhe, der Muttergöttin des immer reifer werdenden Getreides.
Ihr Name heißt wörtlich übersetzt „gelbhaariges Mädchen“. In der Zeit, in der sie – bis zur Mittsommerzeit – regiert, wird das Getreide gelb, wie die blonden Haare oder die goldene Krone der Erdgöttin erscheinen nun die Felder.
Als ein Aspekt einer dreigestaltigen Weiterlesen

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