Göttinnen-Kultort als europäische Kulturhauptstadt

Gestern hat die griechische Hafenstadt Eleusis mit einer großen Feier ihr Europäisches Kulturhauptstadt-Jahr eingeleitet. Die VeranstalterInnen benutzen bewusst den altgriechischen Stadtnamen Eleusis und nicht den heutigen Namen Elefsina, um auf die Wichtigkeit der Stadt in der Antike hinzuweisen.
Das Motto der Festivitäten lautete „Geheimnisse des Übergangs“ („Mysteries of Transition“). Mit Musik und Tanz zeigte die Inszenierung das, wofür Eleusis in der Antike stand: Dort fanden nämlich die sogenannten Eleusischen Mysterien statt, eine Art Geheimkult, mit dem jährlich die Neugeburt der Natur gefeiert wurde. Und dabei ging es – natürlich – um Göttinnen. Und das möchte ich euch hier gerne erzählen.

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Schneeweißchen und Rosenrot – ein Imbolc-Märchen

Heute, am 2. Februar wird das keltische Jahreskreisfest Imbolc bzw. Brigid gefeiert. Das typische Märchen rund um das Imbolc-Fest ist „Schneeweißchen und Rosenrot. Da leben eine weiße und eine rote Toch​ter bei einer alten Mut​ter. Diese hat auch einen Gar​ten, in dem als Sym​bol für die bei​den Mäd​chen zwei Rosenbäum​chen​ stehen, davon trägt das eine weiße, das ande​re rote Rosen. Diese ​drei weib​lichen Fi​gu​ren​ des Mär​chens geben ein kla​res Bild von my​tho​logischen Fi​gu​ren, die auch als Gott​heit in​ter​pre​tiert wer​den kann – eine Gottheit, die ein​deu​tig weib​lich und dreifaltig ist.

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Februar ist der „Weibermonat“

Der gesamte Monat Feb­ruar wurde früher „Weibermonat“ genannt, denn nach alten Überlieferungen hatten die Frauen im Februar besondere Vorrechte. In vielen Fastnachtsbräuchen gibt es daher heute noch besondere Tage für Frauen.
Das erinnert daran, dass der Februar früher im Zeichen einer Fruchtbarkeitsgöttin stand, die ihre Kraft den Frauen übertrug.
Das ist z.B. die keltische Göttin Brigid, die dem Mythos nach, An­fang Februar alle Verletzungen des Winters heilt und das grüne Sprießen anregt.

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19 Priesterinnen oder 19 Nonnen – Göttin oder Heilige?

In diesen Tagen – Ende Januar / Anfang Februar – wird das Fest der Brigid gefeiert. Sie ist die irisch-keltische Licht- und Feuergöttin und läutet den ganz zarten Beginn des Frühling ein. Oft nur eine Ahnung, aber an manchen Tagen können wir es schon spüren, wenn die Sonne den Schnee so schön glitzern lässt und irgendwie die Luft nach Frühling riecht.
Und es werden auch merkbar die Tage länger.
Nicht umsonst wird der immer frühere Sonnenaufgang nach der Wintersonnenwende in einem alten Spruch, den man oft in bäuerlichen Kalendern findet, so beschrieben:

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Tag des Lesens und Schreibens – Die Kunst der Göttinnen

Der 27. Januar ist der Tag des Lesens und Schreibens.
Im Jahr 1999 wurde er in Kanada als „Family Literacy Day“ eingeführt – mit dem Ziel, sich innerhalb der Familie Zeit zu nehmen, um gemeinsam zu lesen. Vor allem, um Kinder in dieser wichtigen Kompetenz zu fördern, deren Ausdrucksfähigkeit zu stärken und sie damit auch zu ermutigen, selbst zu schreiben.
Also es geht dabei wohl nicht nur um die rein mechanische Fertigkeit des Schreibens sondern auch darum, Phantasie zu entwickeln, Gedanken und Gefühle niederzuschreiben, sich literarisch und poetisch auszudrücken.
Uralte Künste, deren enorme Wichtigkeit schon vor Jahrtausenden erkannt werden. Das kommt sehr deutlich in den Mythen rund um Göttinnen zum Ausdruck.
Natürlich geht es da zu allererst einmal um die Fähigkeit, zu lesen und zu schreiben. Für viele Menschen ist das ja ganz selbstverständlich.

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Heute ist der „Gegenteil-Tag“

Wir sind ja schon mitten im Fasching. Und in diesen passt wunderbar der „Gegenteil-Tag“, der jedes Jahr am 25. Januar abgehalten wird.
Und das angeblich schon seit dem Jahr 1872 – er soll vom US-amerikanischen Kongressabgeordneten Alexander Kerr Craig ins Leben gerufen worden sein.
Als Politiker beherrschte er die Kunst, das Gegenteil von dem zu sagen, was er meinte.
Sinn und Zweck dieses „sinnlosen“ Tages:
Alles sollte auch einmal gegenteilig gedacht oder gemacht werden.
Also auch das „sinnlos“ im letzten Satz.

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artedea-eBook mit vielen Anregungen für ein inspiriertes Imbolc-Fest

Spürt ihr es? Die Tage werden länger und heller: Brigid-Imbolc-Lichtmess-Energie!!!
Eines meiner Lieblingsfeste im Jahreskreis – besonders wenn der Schnee knirscht und die Sonne strahlt.
Dann ist schon ganz viel neue frische Energie zu spüren.
Wir schießen Feuerpfeile für Intuition und Imaginationskraft los, schicken Lichtschiffchen mit unseren Wünschen auf die Reise, weihen Brigid-Kerzen, gestalten Triskelen und rütteln die Bäume wach …
Viel zu den Bräuchen und der Magie dieses Festes, das Anfang Februar gefeiert wird, könnt ihr im artedea-eBook

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Würdige-einen-Drachen-Tag am 16. Januar

Alter Drachen, falsche Schlange – Schimpfworte für Frauen, die sehr unter die Haut gehen können.
Gerade wenn eine Zuschrei­bung so sehr trifft, verletzt, wütend macht, ist es Wert, sich die Herkunft bzw. tiefere Bedeutung näher an­zu­schauen.
Doch Drachen werden nicht nur als bösartige Wesen wahrgenommen.
Jeweils am 16. Januar wird in den U.S.A. der „Würdige-einen-Drachen-Tag“ feierlich begangen. Kinder dürfen sich an diesem Tag in Schulen und öffentlichen Bibliotheken einen Drachen aus bekannter Literatur aussuchen und diesen als ihren Lieblingsdrachen ehren. Eine nette Idee!

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Die patriarchalen Ängste vor dem Freitag, den 13.

Wisst ihr eigentlich, dass die Monatsdreizehnten am häufigsten auf einen Freitag fallen, insgesamt 688 Mal in 400 Jahren beziehungsweise in 20.871 Wochen.
Im Schnitt haben wir also alle 30 Wochen einen solchen Freitag.
Heute ist es wieder soweit!
Zum Vergleich: Am wenigsten oft tritt bei der Kombination von Kalender- und Wochentag Mittwoch der 31. auf. Insgesamt nur 398-mal in 400 Jahren. Das ist schon eine erhebliche Diskrepanz.

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Am Ende der Rauhnächte „erscheint“ die Befana

Am heutigen 6. Januar kommen nicht nur die sogenannten Heiligen Drei Könige, die es so in der Bibel ja gar nicht gibt, weder heilig, noch drei noch Könige (siehe dieser Blogbeitrag).
In alpenländischen Regionen gibt es den Glauben um, dass in der „Nacht der Wunder“ noch einmal die Percht mitsamt ihrer Wilden Jagd über die Welt zieht, ihre Gaben verteilt und die Häuser und Höfe für das kommende Jahr mit ihrem Schutz segnet.

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